Was ich genauso sehr liebe wie den ersten Cappuccino am Morgen? Wenn Menschen mutige Schritte aus ihrer Komfortzone hin zu ihrem Traum wagen.
Diesen Prozess, der sich entwickelt, wenn aus „Vielleicht irgendwann“ die erste Anfrage wird und aus deiner Leidenschaft ein Business entsteht.
Dabei will ich dich begleiten.
Die Faszination für die Fotografie habe ich von meinem Opa geerbt. Er hat immer davon geträumt nach Australien zu gehen und dort Vögel zu fotografieren. Leider ging mein Opa viel zu früh und hat sich diesen Traum nicht erfüllen können.
Direkt nach dem Abi habe ich meine Taschen gepackt und bin für meinen Opa nach Australien gereist, natürlich mit meiner Kamera im Gepäck. Auch heute denke ich noch an meinen Opa, wenn ich die Kamera in die Hand nehme.
Und vielleicht bin ich deshalb überzeugt, dass Träume nicht für später gedacht sind. Mal ehrlich: Wenn du dein Kind auf der Schaukel anschubst und immer wieder denkst: „Ach, vielleicht kann ich’s ja versuchen.“, dann trau dich. Es fehlt nur ein kleiner Schubser, den brauchte ich damals auch.
Nach der Reise hat mich mein Mann ermutigt, mit einer Facebook-Seite zu starten und schon bald bin ich auf den ersten Hochzeiten als Second Shooter rumgelaufen.
„Damit ich aus meinem Leben auch etwas mache“, wurde parallel die Schulbank gedrückt, um Kinderkrankenschwester zu werden.
Ich glaube, du kannst dir vorstellen, wie wild diese Zeit zwischen Uniform und Tüll für mich war.
Schon als Kind war ich anders als die anderen. Ich war immer sehr neugierig, wollte wissen, wie die Welt funktioniert und habe die Fragen einfach ungefiltert rausgeplappert.
„Melli, das spricht man doch nicht an!“ …
… hat mich noch nie daran gehindert, offen und direkt meine Gedanken und Meinungen zu teilen. Ich träume und plane Dinge, die andere noch gar nicht sehen können und deswegen schauen mich manche Menschen bis heute etwas schräg an. Aber das ist eine Sache, die ich wirklich an mir liebe und nie ändern werde.
Gleichzeitig waren das Gründe, warum ich nicht dauerhaft in ein System gepresst werden konnte und meinen eigenen Weg gehen wollte.
Also begann mein Doppelleben auf der Säuglingschirurgie und hinter meiner Kamera.
Und auch die tausend Fragen, wie zur Hölle ich mit der Fotografie ein Business aufbauen kann, das irgendwann meine Rechnungen zahlt.
Boah, ich sag’s dir … Wenn du gerade zwischen Tutorials, Instagram-Tipps und hundert offen Fragen festhängst: Willkommen im Club. Genau dort war ich.
Ich hatte einen Traum. Aber die viel wichtigere Frage, hatte ich mir noch gar nicht gestellt:
Welches Leben will ich mit diesem Business erschaffen?
2021 lag ich im Krankenhausbett, mit meinem kleinen Sohn zum ersten Mal in den Armen. Du weißt sicher, wie überwältigend dieses Gefühl ist, unbeschreiblich.
Und genau in diesem Moment wurde mir klar: Das Ziel ist nicht nur, Fotografin zu sein, sondern auch ein Leben aufzubauen, das mir Zeit schenkt und mich erfüllt. Aber wie mache ich aus meinen Freizeit-Foto-Jobs ein echtes Business, das mir dieses Leben ermöglicht?
Ich will nicht mehr meine Wochenenden auf Hochzeiten und die restlichen Tage im Krankenhaus verbringen. Es wurde Zeit, das Doppelleben zu beenden und den Shift vom Foto-Hobby zu Foto-Business zu wagen.
Und die tausend Fragen starteten wieder: Wo fange ich an? Welche Schritte sind wichtig? Wie bekomme ich eine Stabilität in die Anfragen? Was muss ich ändern?
In Wahrheit scheitert keine Hobby-Fotografin an ihren Skills. Es liegt meistens an der Überforderung, weil dir keiner sagt, welchen Schritt du wann gehen sollst.
5 Jahre lang war ich Fotografin und Krankenschwester. Ich hatte mir schon etwas aufgebaut und war echt stolz darauf. Aber als ich Mama wurde, wusste ich, dass ich erstmal die Zeit zu Hause mit meinem Zwerg genieße.
Alle haben mir gesagt: „Das kannst du doch nicht machen! Dein Business hält das nicht aus.“
Trotzdem wollte ich das auf meine Weise machen. Und dieser Schritt war wirklich wichtig für mich. Denn es hat mir gezeigt, dass mein Business mich nur erfüllt, wenn ich es auf meinen Werten aufbaue. Und Zeit mit der Familie hat Priorität für mich.
Nach dem Jahr Pause wollte ich mein Business als Mama anders aufbauen und es brauchte vor allem eins: Einen Betreuungsplan.
Zu arbeiten, während dein Baby schläft oder dein Kind neben dir tobt, finde ich absoluten Quatsch. Entweder bist du selbst ausgelaugt oder wirst nach 20 Minuten vom Weinen oder dem 10. „Mama!“ wieder zurück in den Alltag geholt.
Mein Business läuft heute nach klaren Regeln und Strukturen. Meine Kinder sind in Betreuung oder bei meinem Mann, während ich ein paar Stunden konzentriert arbeite. Und ganz ehrlich: Nach diesen 3, 4 Stunden bin ich eine viel ausgeglichenere und zufriedenere Mama.
Nach 10 Jahren als Fotografin habe ich heute ein eigenes Studio, arbeite 20 Stunden pro Woche und verdiene trotzdem mehr als in meiner Zeit im Krankenhaus.
Aber das ist gar nicht das, worauf ich am meisten stolz bin.
In diesen Jahren habe ich gelernt, wie ein erfolgreiches Foto-Business funktioniert und wie es in meinem Mama-Alltag Platz findet, ohne mich kaputt zu machen.
Und das ist einfach genau das Leben, von dem ich damals in dem Krankenhausbett geträumt habe.
Rückblickend verstehe ich, was ich damals gesucht habe.
Es gibt einige Business-Coaches für Fotografinnen, aber die wenigsten nehmen Rücksicht auf dein Mama-Leben. Ich hatte nicht die Zeit, um jeden Abend 2 Stunden in Ruhe an meinem Business zu arbeiten, ständig online zu sein oder spontane Shootings anzunehmen. Mit Kindern sieht der Tag anders aus.
Vielleicht denkst du auch insgeheim, dass du organisierter oder disziplinierter werden musst. Dass du noch früher aufstehen, später ins Bett gehen musst oder einfach nicht dafür gemacht bist. Aber vielleicht brauchst du einfach nur einen klaren Fahrplan und jemanden, der dich an die Hand nimmt.
Und genau deswegen habe ich mein Mentoring-Programm speziell für die Mamas gegründet, die mit ihrer Leidenschaft ein Business aufbauen, aber nicht jede Nacht durcharbeiten und ihre Familie erstmal hintenanstellen wollen.
Ich möchte dich begleiten, mein Wissen großzügig mit dir teilen und mit dir abfeiern, wenn die erste Anfrage reinkommt, die erste Buchung bestätigt wird und du plötzlich merkst:
„Krass. Das wird wirklich mein Business.“
Kaffe Dates
Crossaints
Camping
Birnen, mehlige Äpfel
Wackelzähne
schlechten Kaffee
+ 10 Jahre in der Branche und habe mit Hochzeiten gestartet
+1657 Sommersprossen überall (vermutlich mehr)
547 Cappuccinos im Jahr
© Melli Funk Academy | AGB's. Widerruf & Impressum| Datenschutz
Jetzt herunterladen